Aktuelles

Rassismus und Schule – Zoom Veranstaltung des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen am 23.11.2020

Auch in der Schule machen Schüler*innen Rassismuserfahrungen. Rassistische Diskriminierungen können sowohl von Gleichaltrigen als auch von Lehrkräften ausgehen, oder auch von diskriminierenden Strukturen, wie z.B. Klischees in Schulbüchern.

In einer tollen Veranstaltung des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen zum Thema Rassismus und Schule diskutierten 60 Teilnehmer*innen mit großer Betroffenheit und großem Engagement mit der Referentin Sabrina Rahimi die Rassismuserfahrungen ihrer Kinder in niedersächsischen Schulen. Sie erhielten wertvolle Hinweise, wie die Eltern mit Schulen darüber ins Gespräch kommen können. Es ist wichtig, gute Lösungen für jedes einzelne Kind zu finden.

Wichtig ist es aber auch, dass Schulen ein rassismusfreier Raum werden. Schulen sind, wie alle staatlichen Akteure, gebunden an das Grundgesetz und somit auch an das Gleichbehandlungsgebot gemäß Art. 3. GG. Damit Schüler*innen gegen rassistische Diskriminierung in den Schulen geschützt sind, muss auch das niedersächsische Schulgesetz geändert werden.

Schulen sollen alle Kinder fair und gleich behandeln, unabhängig von ihrer Sprache, ihrem Aussehen, ihrem Glauben! Dafür setzt sich das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen ein!

 

Screenshot Rassismus und Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr als 70 Teilnehmer*innen nahmen am 18.11.2020 bei der MEN - Veranstaltung „Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen teil“ – ein großartiger Erfolg!

Viele Eltern interessierten sich besonders für die Fragen:

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  • Wie lange darf mein Kind Computer spielen?
  • Welche Nachteile haben die Online – Spiele auf die Entwicklung des Kindes?
  • Wie schütze ich mein Kind vor Datenmissbrauch?

Alle Fragen wurden von unserem Referent Herrn Hollemann (Eltern-Medien-Trainer) der Landesstelle Jugendschutz Hildesheim beantwortet.

 

 

 

 

Liebe Freund*innen des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen,

bevor das Jahr 2020 zu Ende geht, hat das MigrantenElternNetzwerk noch interessante und wichtige Veranstaltungen geplant.

Diese Veranstaltungen werden per Zoom durchgeführt. Sie bleiben also sicher zu Hause und schalten

Ihren Laptop, Ihr Handy oder Ihr Telefon ein.

 Bitte notieren Sie sich schon jetzt die Termine:

Workshop:  Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Datum:           18.11.2020

Zeit:                18.00 – 20.00 Uhr

Referent:         Hr. Hollemann, Eltern-Medien-Trainer bei der Landesstelle Jugendschutz

Ort:                 Online-Veranstaltung (Übersetzung ist möglich)

Workshop: Schule und Rassismus

Datum:           23.11.2020

Zeit:                18.00 – 20.00 Uhr

Referentin:     Fr. Rahimi, Antirassismus und Empowerment Trainerin

Ort:                 Online-Veranstaltung (Übersetzung ist möglich)

Workshop: Wege in den Beruf

Datum:           08.12.2020

Zeit:                15.00 – 17.00 Uhr

Referent:        Referentinnen des MigrantenElternNetzwerk in Kooperation mit KAUSA-

Servicestelle Region Hannover

Ort:                 Online-Veranstaltung (Deutsch-Arabisch)

Am 05.10.2020 fand zum Thema: „Was tun, wenn Corona in der Familie ankommt?“, beim MigrantenElternNetzwerk eine erfolgreiche Veranstaltung statt, bei der mehr als 50 Personen per Zoom mit Begeisterung teilnahmen.

Im Vorfeld wurden die Fragen gesammelt, auf die die Referentin Fr. Dr. Hüppe (Leiterin des Gesundheitsamts Hildesheim)

im Anschluss die Antworten gegeben hat.

 

Hier geht es zur Präsentation

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Fragen- und Antwortkatalog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommerferien unter Corona-Bedingungen, das bedeutet besondere Vorsicht und Rücksichtnahme. Auch wenn ein Stück Normalität in Deutschland und in anderen Ländern langsam wieder zurückkehrt, ist es wichtig, sich weiterhin - ganz besonders im URLAUB - an die Corona-Regelungen (Mund-Nase Bedeckung, Hände-Hygiene, Abstand) zu halten.

Falls Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Deutschland in einem der Corona-Risikogebiete aufgehalten haben, müssen Sie sich zum Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz aller vor Ansteckung in häusliche Quarantäne begeben. Aktuell wird ein verpflichtender Coronatest für alle Personen diskutiert, die in Risikogebieten Urlaub gemacht haben.

Das Robert Koch Institut hat eine Liste mit Ländern mit einem erhöhten Risiko für eine SARS-CoV-2 Infektionen erstellt. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert. Zu den Risikogebieten gehören unter anderem europäische Ländern (wie z. B. Albanien, der Kosovo, Schweden, die Türkei) und außereuropäische Länder (wie z. B. Brasilien, Irak, Kenia, Nigeria). Eine detaillierte Auflistung der Risikoländer finden Sie im untenstehenden Link.

Robert Koch Institut (2020). Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete. Abgerufen am 16.07.2020, von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

 

Das Land Niedersachsen hat gemeinsam mit seinen Partnern aus dem Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ ein Bildungs- und Freizeitangebot ergänzend zu lokalen Ferienangeboten für die Sommerferien entwickelt. Das Projekt „LernRäume“ ist ein freiwilliges, außerschulisches Bildungsangebot. Eltern und Kinder sollen entlastet werden. Lernstoff, der in den letzten Monaten nicht oder nur teilweise vermittelt worden ist, kann nachgeholt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Angebot wendet sich an die Kinder der Jahrgänge eins bis acht, zum Teil auch Jahrgang zehn. Was in Ihrer Stadt oder Gemeinde angeboten wird, erfahren Sie über die Kirchengemeinden, Schulen und andere Partner. Für Eltern und Erziehungsberechtigte fallen keine Kosten hierbei an.

Eine Liste der Angebote in ganz Niedersachsen wird zeitnah auf der Webseite des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen veröffentlicht.

Niedersächsiches Kultusministerium (2020). Ministerbrief an Eltern zu den LernRäume. Abgerufen am 14.07.2020, von https://www.mk.niedersachsen.de/download/156710/Ministerbrief_an_Eltern_zu_den_LernRaeumen.pdf

 

Dieser Beitrag ist auch in folgenden Sprachen verfügbar: Arabisch, Spanisch, Türkisch

 

 

Das MigrantenElternNetzwerk Hannover veranstaltete am 09.07.2020 eine Online Informationsveranstaltung zum niedersächsischen Berufsbildungssystem. Rund 40 Teilnehmende haben sich für die Veranstaltung zum Thema „Wege in den Beruf“ zugeschaltet.

Ziel der Onlineveranstaltung, die gemeinsam mit Fr. Yvonne Salewski aus KAUSA-Servicestelle Region Hannover organisiert wurde, war Eltern  mit Migrationshintergrund  umfassend über die vielfältigen Möglichkeiten und Wege in den Beruf zu informieren.

Themen wie die Einstiegsqualifizierungen (EQ), der dualen Ausbildung, Ausbildungswege, Ausbildungsformen, Weiterbildung oder Studium wurden vorgestellt. In Frau Salewski´s anschaulicher Präsentation wurden  konkrete Hilfestellungen für die Eltern dargestellt. Die Resonanz der Veranstaltung war sehr positiv.

 

Eine erfolgreiche Veranstaltung zum Thema: „Zeugnisse und Zensuren“ hat das MigrantenElternNetzwerk in Kooperation mit Migranetz am 30.06.2020 durchgeführt.

Die Referentin Martina Gansen berichtete uns, was Kopfnoten sind, wie die Lehrkräfte Zensuren vergeben und wie die Bewertung in Zeiten von Corona vorgenommen wird. Über 50 TeilnehmerInnen nahmen an der informativen Veranstaltung teil.

Hier geht es zur Präsentation

Download des Fragen- und Antwortenkatalogs aus der Veranstaltung „Zeugnisse und Zensuren“

Neue Broschüre: Unseren Kindern zuliebe …Mehr Integration in den Schulen

Mit dieser neuen Broschüre auf Deutsch und Arabisch informieren wir über die Bedeutung von Sexualkunde- und Schwimmunterricht,

Klassenfahrten und Religionsunterricht für die Bildung der Kinder und für das Schulleben. Es gibt schulische Aktivitäten, die in einigen

Migrant*innengruppen regelmäßig zu Diskussionen führen, wie z.B. Sexualkundeunterricht, Schwimmunterricht oder Klassenfahrten.

Viele Fragen gibt es auch zum Religionsunterricht. Insbesondere aufgrund der vermeintlichen Offenheit der westlichen Kultur fürchten

viele Eltern, dass ihre Kinder die mitgebrachte kulturelle Identität verlieren könnten. Mit dieser neuen Broschüre klären wir über die Rechte

und Pflichten von Eltern und Kindern auf und tragen dazu bei, Ängste und Vorbehalte abzubauen.

 

 

Broschüren zum Schulsystem und zum Kita-Besuch jetzt auch in polnischer Sprache

Die Broschüren zum Schulsystem und zum Kita-Besuch sind jetzt auch in polnischer Sprache verfügbar.

 

 

 

 

 

Am 08.06.2020 fand eine Online Informationsveranstaltung vom MigrantenELternNetzwerk Hannover zum Thema Kita-Besuch statt. Als Referenten konnten Herr E. Humrich, Leiter des FamilienServiceBüros der Stadt Hannover, Herr.M.Mevissen und Frau Ataei vom Sachgebiet Grundsatz-angelegenheiten der Stadt Hannover, Herr. Schnitter, FB Jugend und Familie Stadt Hannover gewonnen werden.  Die Veranstaltung richtete sich vorrangig an Neuzugewanderte und Migranten mit Kindern in der Hauptstadt Hannover.

Die von den Eltern meist gestellte Frage war über die fehlende Kitaplätze trotz des Rechtsanspruches auf einen Platz. Wir als MigrantenElternNetzwerk verfolgen das Problem weiter!

 

 

Am 24.04.2020 hat das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen den niedersächischen Kultusminister in einem Schreiben aufgefordert,

Kitas und Schulen zeitnah für Kinder zu öffnen, deren Familiensprache nicht Deutsch ist bzw. deren Eltern zu Hause ihnen nicht die notwendigen

Lernbedingungen schaffen können. Wir begrüßen die Pläne des Ministers, dass alle Kinder nach und nach vor den Sommerferien wieder in die Kita

gehen sollen, zunächst Kinder, die sprachliche Unterstützung brauchen oder auf engem Raum mit großen Familien leben. ( HAZ vom 29.04.2020 und auf Homepageseite vom Kultusministerium Niedersachsen)

 

Brief an niedersächsischen Kultusminister Herrn Tonne

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/47-millionen-euro-fur-digitale-endgerate-188407.html

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen des Coronavirus sind alle Veranstaltungen des MigrantenEternNetzwerk voraussichtlich bis zu den Sommerferien abgesagt.

Wir werden Sie über neue Termine und den weiteren Verlauf umgehend informieren.

Wir bitten um Verständnis und wünschen allen viel Gesundheit!

Mit freundlichen Grüßen

Das MigrantenElternNetzwerk -Team

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Multiplikatorin des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen, Wassila Ladhar, bekommt Bundesverdienstkreuz.

 

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Özlem Tasyürek-Büyükduykular von migranetz

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Konstituierende Sitzung des 9. Regionalnetzwerks in Wolfenbüttel

 

Mit der konstituierenden Sitzung am 20.08.2019 hat sich das Regionalnetzwerk Wolfenbüttel als 9. Netzwerk im MigrantenElternNetzwerk (MEN) gegründet.

Bei dieser Sitzung wurde die 18-köpfige Steuerungsgruppe gewählt. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat um zentrale Herausforderung und

Probleme mit dem deutschen Schulsystem zu besprechen und Infoveranstaltungen für Eltern mit Migrationshintergrund zu entwickeln.

An der Veranstaltung am 20.08.2019 nahmen Eltern aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlich langen Erfahrungen in Deutschland teil,

zusammen feierten sie den Start der gemeinsamen Arbeit.  

Fachveranstaltung „Normalfall Vielfalt“ am 25.09.2019

Die deutsche Gesellschaft ist vielfältig. Diese Vielfalt als Normalität anzuerkennen und ihr Rechnung zu tragen, ist die Aufgabe des Schulsystems und aller verbunden Akteure.

Die Fachtagung des MigrantenElternNetzwerks möchte hierzu einen wichtigen Beitrag liefern. Zusammen mit Prof. Dr. Rudolf Leiprecht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Dr. Inga Niehaus des Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, setzen wir uns mit folgenden Fragen auseinander:

     

-     Was muss in der Ausbildung der Lehrkräfte geschehen, damit Lehrerinnen und Lehrer Vielfalt als Normalität und Entwicklungschance ansehen und entsprechend ihren Unterricht gestalten?

-     Mit welchen Inhalten in Schulbüchern wird Kindern ein Verständnis für die Einwande- rungsgesellschaft vermittelt?

Für die Fachveranstaltung können sich alle Interessierten noch bis zum 19.09.2019 bei Frau Senn unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

SAVE THE DATE!

Bitte merken Sie sich die Veranstaltung „Normalfall Vielfalt“ am

Termin:                 25. September 2019

Zeit:                      15.30 Uhr – 19.00 Uhr

Ort:                       Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

schon einmal vor.

 Der 2. Fachtag 2019 „Pädagogik für die Einwanderungsgesellschaft“ am 25.09.2019 in Hannover befasst sich mit der Lehreraus- und Fortbildung für eine heterogene Gesellschaft. Die Lehrkräfte müssen dafür ausgebildet werden, die Heterogenität in der Schülerschaft als Selbstverständlichkeit und positives Element für das Lernen zu verstehen und anzuwenden. Professor Dr. Leiprecht, Uni Oldenburg, wird zu diesem Thema sprechen. Der zweite Fachvortrag befasst sich mit den Lernmaterialien. Auch Schulbücher sollen der Realität der Einwanderungsgesellschaft Rechnung tragen. Dr. Niehaus vom NLQ hat im Rahmen einer Studie Schulbücher analysiert und Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung formuliert.

Auftaktveranstaltung für ein regionales MigrantenElternNetzwerk in Wolfenbüttel

Die Auftaktveranstaltung für das regionale MigrantenElternNetzwerk Wolfenbüttel fand am 25. Juni 2019 im Jugendgästehaus, am Seeligerpark in Wolfenbüttel statt. 100 TeilnehmerInnen hörten die Begrüßung durch Frau Steinbrügge, Landrätin im Landkreis Wolfenbüttel. Frau Brandenburger, Referatsleiterin im Niedersächsischen Sozialministerium, betonte die Bedeutung regionaler Strukturen und Aktivitäten für die Landesregierung und bot Unterstützung an. Herr Dr. Hadeed, Geschäftsführer AMFN e.V. begrüßte die Gründung des 9. Regionalnetzwerks im MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen. Das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen unterstützt den Aufbau und die Arbeit des MigrantenElternNetzwerk Wolfenbüttel. Es ist für die Eltern in Wolfenbüttel eine Möglichkeit sich zu vernetzen und gemeinsam aktiv zu werden, um mit einer gemeinsamen Stimme die Bildungschancen ihrer Kinder zu verbessern.

Vita Feldmane-Millere, Koordinatorin und Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des MigrantenElternNetzwerk in Wolfenbüttel, kündigte die Konstituierende Sitzung des Wolfenbüttels Elternnetzwerks für den 20.August 2019 an. Mit Musik und einem Imbiss klang die Veranstaltung aus.

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Informationen für neu zugewanderte Eltern

Mit dem neuen Flyer Unsere Kinder – Erziehung und Herausforderung greifen wir Erziehungsfragen auf. Wir möchten neu zugewanderte Eltern mit dieser Broschüre dabei unterstützen, eine Erziehungsmethode zu entwickeln, die Ihnen eine Vereinbarkeit ermöglicht, zwischen den Erfordernissen der deutschen Gesetzgebung, der hier geltenden Familien- und Erziehungskonzepte und ihren eigenen Vorstellungen/Ideen von Familien, den Aufgaben der Eltern und den Rollen der Kinder.

IErziehung de 2 titelseite webIn dem Flyer werden folgende Themen behandelt:

  • Erziehungsgrundsätze
  • Kinderrechte
  • Kindheit ohne Gewalt
  • Jugendamt

Das Wohl und die Rechte der Kinder sind für uns das oberstes Gebot.

DSC 0127Am 15. Januar 2019 veranstaltete das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen (MEN) zusammen mit dem Landeselternrat Niedersachsen die Fachveranstaltung „Eltern aktivieren und einbinden – ein Gewinn!“. Dabei hatten die mehr als 50 Teilnehmenden, Eltern mit Migrationshintergrund, Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen, Rucksackmütter und viele andere, die Gelegenheit sich über Notwendigkeit der Beteiligung von Eltern in den Bildungseinrichtungen zu informieren und als Good Practice die Elternbeteiligung an der IGS Krayenbrück kennenzulernen.

Anschließend diskutierten die Teilnehmer*innen über die Einbindung und Beteiligung der Eltern mit Migrationsherkunft in ihrer Schule. Eine aktive Elternarbeit fördert den Bildungserfolg zugewanderter Kinder und auch die Schulen profitieren von engagierten und informierten Eltern. Diese unterstützen nicht nur ihre Kinder, sie könne auch dazu beitragen, dass die Bildungsinstitutionen sich besser auf die Unterschiedlichkeit in der Eltern- und Schülerschaft in einer Einwanderungsgesellschaft einstellen.

Programm „Eltern aktivieren und einbinden“

 

31.05.2018

Schroeder Koepf 06 2018

Gemeinsam mit amfn e.V. und weiteren Vertreter*innen der niedersächsischen Migrantenselbstorganisationen stellten wir im Gespräch mit Doris Schröder-Köpf in ihrer Funktion als Landesbeauftragte für die Themen Migration und Teilhabe unsere Aktivitäten und Themenschwerpunkte vor. Wir berichteten über einen erfolgreichen Fachtag und diskutierten über die Forderungen und Probleme, die in diesem Rahmen von den Teilnehmenden gegenüber dem Kultusminister angesprochen worden sind. Auch in Zukunft wird das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen weiterhin Teil dieser Runde sein und die Interessen der zugewanderten Eltern vertreten.

 

 

 

 

 

 

120 Teilnehmende beim Fachtag des MigrantenElternNetzwerk NiedersachsenBei der Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund liegt das niedersächsische Bildungssystem nur im Mittelfeld. Aber was muss und kann verändert werden, um die Bildungserfolge von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund anzugleichen? Um diese Fragen ging es beim diesjährigen Fachtag des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen am 22. Mai im Tagungshaus St. Clemens. 120 zugewanderte Eltern, Fachkräfte und VertreterInnen aus kommunalen Behörden nahmen teil.

Ein Bildungssystem, das auf Chancengerechtigkeit Wert legt, fördert die Kompetenzen alle Kinder früh und individuell. Kein Kind erfährt aufgrund seiner natürlichen oder sozialen Voraussetzungen Nachteile. Ein solches Bildungssystem basiert auf wechselseitiger Anerkennung der an der Bildung beteiligten Personen. Es legt auf diese Weise die Grundlage für die faire Chance zur freien Teilhabe an der Gesellschaft.

 

Wie eine Schule ihr Konzept ausrichten kann, um Chancengerechtigkeit zu realisieren, zeigte Herr Frank als Schulleiter der Elbinselschule in Wilhelmsburg, Hamburg. Aber auch eine Vielzahl weiterer Faktoren und Initiativen wie Sprachförderung, Ganztagsunterricht und z.B. Angebote in den Sommerferien tragen zur Chancengerechtigkeit bei, stellte Prof. Dr. Berkemeyer vom Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena dar.

 

Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne stellt sich beim Fachtag des MigrantenElternNetzwerk den Fragen aus den Regionalnetzwerken

Zum Abschluss des Fachtags stellte sich der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne den Fragen der Vertreter*innen aus den Regionalnetzwerken des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen sowie der anderen Teilnehmenden. Dabei ging es um

  • die Förderung von Mehrsprachigkeit und die dafür nötige Qualifizierung der Lehrkräfte sowie die Anerkennung ausländischer Abschlüsse;
  • die Einführung eines Sozialindex, um die sogenannten Brennpunktschulen finanziell und personell besser zu unterstützen;
  • fächerübergreifende Demokratiebildung für alle Schüler*innen;
  • die Qualifizierung für interkulturelle Kompetenz für Lehrkräfte;
  • die Pläne des Kultusministeriums für die Sprachlernklassen.

 

 

25.05.2018

Amfn e.V. und das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen waren zur öffentlichen Anhörung im Kultusausschuss eingeladen. Hier hatten unser Geschäftsführer Dr. Anwar Hadeed, seine Referentin Djenabou Diallo-Hartmann und Beate Seusing als Projektleitung des MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen die Gelegenheit, zu den Gesetzesentwürfen zur Änderung des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder Stellung zu nehmen.

Stellungnahme als PDF

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